Projekt

IMKAD - Integrierte raum-zeitliche Modellierung unter Nutzung korrelierter Messgrößen

Modellierung und Beschreibung von Deformationsvorgängen

 - Integrierte raum-zeitliche Modellierung unter Nutzung korrelierter Messgrößen zur Ableitung von Aufnahmekonfigurationen und Beschreibung von Deformationsvorgängen

Aufnahmekonfigurationen auf Basis nicht-linearer Modelle und korrelierter Messgrößen für die Deformationsanalyse

Deformationsvorgänge wurden in der Vergangenheit meist punktweise detektiert. Dies bedeutete einen Informationsverlust, da man nur Punkte an eindeutig reproduzierbaren Stellen auf der Objektoberfläche (z.B. Gebäudeecken) oder aber signalisierte Punkte aufnehmen konnte.

Mithilfe eines Laserscanners ist es heutzutage möglich, Bauwerke flächenhaft zu erfassen. Die Zusammenhänge sind dabei nicht-linear und die Messgrößen hochgradig korreliert. Am IIGS werden auf dieser Basis unter Erweiterung der varianz-basierten Sensitivitätsanalyse optimale Aufnahmekonfigurationen für den Laserscanner (z.B. Anzahl und geometrische Ausrichtung der Scans) abgeleitet.

Projektpartner:     

Institut für Geodäsie und Geoinformation, TU Wien
 (c) Abbildung: Leica HDS 7000,(© iigs)
 (c) Messkonfiguration zur Überprüfung der Testkörper (© iigs)

Projektziel:

Im Rahmen des Projekts werden neue nicht-lineare zeitliche Verfahren für die Modellierung der Objektoberflächen entwickelt, die das Aufdecken von Veränderungen erlauben.
Zu Beginn werden kleine Freiformflächen aus unterschiedlichem Material (Holz, Metall, gipsartiger Verbundstoff, Kunstharz) für die Untersuchung verwendet, um im späteren Verlauf auf Überwachungsobjekte in der Natur (z.B. Staumauern, Brücken) zu wechseln.
Dabei spielt die Aufnahmekonfiguration (Lage und Anzahl der Laserscanner-Standpunkte) eine wesentliche Rolle.

Aus diesem Grund soll eine Methode erforscht werden, die es ermöglicht, stark korrelierte Punktwolken zur Ableitung von Aufnahmekonfigurationen zu nutzen.
Diese nicht-lineare Sensitivitätsanalyse, die den Einfluss der Eingangsgrößen auf die Ausgangsgrößen untersucht, ermöglicht direkt Rückschlüsse auf das einzusetzende Instrumentarium, dessen Qualitätsparameter und die Aufnahmegeometrie.
Das Projektergebnis soll die Modellierung und Bestimmung von Deformationen an beliebigen Stellen der Objektoberfläche erlauben.

Ansprechpartner:

Volker Schwieger
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c.

Volker Schwieger

Institutsleiter

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