Projekt

Mobilfunkortung

Die einzelnen Positionen der Mobiltelefone, deren anonymisierte Nutzer aktiv am Straßenverkehr beteiligt sind, sollen über Map-Matching Verfahren einer Straße zugeordnet werden

Ziel:

Im Rahmen des BMBF-Projektes DoiT sollen Verfahren der Mobilfunkortung aufgearbeitet und zur Nutzung bereitgestellt werden. Die einzelnen Positionen der Mobiltelefone, deren anonymisierte Nutzer aktiv am Straßenverkehr beteiligt sind, sollen über Map-Matching Verfahren einer Straße zugeordnet werden.

Vorgehensweise:

Die einzelnen Ortungsverfahren können nach ihren Messgrößen eingeteilt werden. Die Messgrößen definieren die zur Auswertung erforderlichen Basisgeometrien.

Laufzeitdifferenzen können mit den sogenannten TDOA (Time Difference of Arrival) Verfahren ausgewertet werden, deren Lösungsansatz ein Hyperbelschnitt ist. Hier ist besonders das EOTD (Enhanced Observed Time Difference) Verfahren zu nennen, das mit Hilfe von LMUs (Location Measurement Units) die Fehler in der Zeitsynchronisation zwischen den verschiedenen Stationen ausgleicht. Das Prinzip ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Die mit diesen Ortungsverfahren erreichbare Genauigkeit wird ermittelt und die berechneten Positionen werden mit Hilfe eines daran angepassten Map-Matching Verfahren auf die digitale Karte referenziert.

Wie in Abbildung 1 dargestellt, können Laufzeiten zwischen mehreren Basisstationen und der Mobilstation aus dem Timing-Advance-Wert und aus Signalstärkemessungen gewonnen und über einen Kreisschnitt ausgewertet werden (TOA, Time of Arrival Verfahren).

 (c) Abbildung 1: Position eines Mobiltelefons über Bogenabschnitt (Quelle: iigs)

Laufzeitdifferenzen können mit den sogenannten TDOA (Time Difference of Arrival) Verfahren ausgewertet werden, deren Lösungsansatz ein Hyperbelschnitt ist. Hier ist besonders das EOTD (Enhanced Observed Time Difference) Verfahren zu nennen, das mit Hilfe von LMUs (Location Measurement Units) die Fehler in der Zeitsynchronisation zwischen den verschiedenen Stationen ausgleicht. Das Prinzip ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Laufzeitdifferenzen können mit den sogenannten TDOA (Time Difference of Arrival) Verfahren ausgewertet werden, deren Lösungsansatz ein Hyperbelschnitt ist. Hier ist besonders das EOTD (Enhanced Observed Time Difference) Verfahren zu nennen, das mit Hilfe von LMUs (Location Measurement Units) die Fehler in der Zeitsynchronisation zwischen den verschiedenen Stationen ausgleicht. Das Prinzip ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Die mit diesen Ortungsverfahren erreichbare Genauigkeit wird ermittelt und die berechneten Positionen werden mit Hilfe eines daran angepassten Map-Matching Verfahren auf die digitale Karte referenziert.

Ansprechpartner:

Dieses Bild zeigt Schwieger
Prof. Dr.-Ing. habil.

Volker Schwieger

Institutsleiter

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